Bebenhausen verliert beim Angstgegner knapp

Bebenhausen verliert beim Angstgegner knapp

SCHMIDEN. In der sechsten Runde der Oberliga Württemberg musste die erste Mannschaft des SK Bebenhausen ihre zweite Niederlage hinnehmen. Im ewig jungen Duell beim Angstgegner SK Schmiden/Cannstatt 1880 unterlagen die Goldersbachtäler denkbar knapp mit 3,5:4,5.

Nach spannenden Partieverläufen begann das Match mit zwei Weißremisen von Jürgen Roth (Brett 7) und Andreas Carstens (5). Ebenfalls spekakulär verlief die Partie am Spitzenbrett. Hier behielt der 22-jährige Georg Braun in hochkomplizierter Stellung die Übersicht und gewann gegen den Ex-Bebenhäuser Thilo Kabisch. Langweiliger verlief die Remispartie von Rudolf Bräuning (2). Nachdem auch Joachim Kitzberger (8) mit großer Mühe den Remishafen erreicht hatte, führten die Schönbucher mit 3:2. Allerdings waren die verbleibenden Stellungen von Farhad Khadempour (4), Christoph Frick (3) und Boris Latzke (6) sehr bedenklich und verschlechterten sich Zug um Zug. Als erster musste Khadempour, der nach einer falschen Eröffnungswahl die ganz Partie mit dem Rücken zur Wand stand, die Segel streichen. Frick hatte einen taktischen Einschlag übersehen, der ihn die Partie kostete, so dass Latzke trotz schlechterer Stellung das Remisangebot seines Gegners im Mannschaftssinne ablehnen musste. Der Gniebeler setzte alles auf eine Karte und spielte verbissen auf Sieg. Doch es war einfach nichts zu machen und mit einem Unentschieden sicherte Latzkes Gegner den 4,5:3,5-Heimerfolg der Schmidener.

Bereits in drei Wochen empfangen die Goldersbachtäler am 5. Februar 2017 den SC Weiler im Allgäu.

BEBENHAUSEN. Eine schwere Enttäuschung musste die erste Mannschaft des Schachklub Bebenhausen 1992 in der siebten Runde der Oberliga Württemberg einstecken. Gegen den Aufsteiger SC Weiler im Allgäu kamen die Goldersbachtäler nur zu einem 4:4-Unentschieden.

Gegen die im Schachverband Württemberg mitspielenden Bayern wollten die Schönbucher ihre letzten Aufstiegschancen wahren und gingen durch einen damenlosen Mattangriff von Andreas Carstens (Brett 5) in Führung. Nachdem Boris Latzke (6) durch einen überzeugenden Positionssieg und Teamchef Rudolf Bräuning (2) durch einen Angriffssieg auf 3:0 erhöhten, schien nur noch die Höhe des Mannschaftssieges fraglich. Bei Christoph Frick (3) war sowohl eine Niederlage als auch ein Sieg drinn, am Ende stand eine leistungsgerechte Punkteteilung. Zum Schrecken der Goldersbachtäler verschlechterten sich alle verbleibenden vier Stellungen Zug um Zug. Joachim Kitzberger (8) verlor sein Endspiel und Farhad Khadempour (4) wurde Opfer eines schönen positionellen Damenopfers seines Gegners. Als auch Jürgen Roth (7) sein Turmendspiel mit zwei Minusbauern nicht mehr halten konnte, stand es plötzlich 3,5:3,5 – und Georg Braun hatte am Spitzenbrett ein verlorenes Turmendspiel. Frust und Entsetzen machte sich breit. Doch der 22-jährige Mathematikstudent kämpfte wie ein Löwe und schaffte am Ende noch ein Remis, welches auch das Mannschafts-4:4 bedeutete.

Bereits in zwei Wochen müssen die Goldersbachtäler am 19. Februar 2017 zum SV Jedesheim nach Illertissen.

ILLERTISSEN. Bei der ersten Mannschaft des Schachklubs Bebenhausen 1992 ist in der Oberliga die Luft raus. Keimten vor drei Runden bei 8:2 Mannschaftspunkten noch leise Aufstiegshoffnungen, mussten die Goldersbachtäler diese nach der 3,5:4,5-Niederlage beim SV Jedesheim endgültig begraben.

Noch nie verloren die Schönbucher gegen die im Schachverband Württemberg mitspielenden Bayern vom SV Jedesheim – bis am vergangenenen Sonntag. Für den SK Bebenhausen völlig untypisch kamen Rudolf Bräuning an Brett 2, Joachim Kitzberger (Brett 8), Jürgen Roth (7), Andreas Carstens (5) und Christoph Frick (3) zu frühen, teilweise unausgekämpften Remisen. Während die Remis von Bräuning, Kitzberger, Roth und Frick enttäuschend waren, vergab Carstens eine klare Gewinnstellung. Übrig blieben zwei schlechte Stellungen von Farhad Khadempour (4) und Georg Braun (1) sowie eine ausgeglichene Stellung von Boris Latzke (6). Die Zuschauer konnten sich nicht daran erinnern, wann Bebenhausen letztmalig eine solch leblose Vorstellung zeigte. So kam es, wie es kommen musste: Khadempour konnte seine Verluststellung nicht mehr halten und auch Braun fand im serbischen Großmeister Dejan Pikula seinen Meister. Der Sieg von Latzke im Bauernendspiel bedeutete lediglich Ergebniskosmetik.

In vier Wochen empfangen die Goldersbachtäler am 19. März 2017 zum Heimspiel die abstiegsgefährdete SG Schwäbisch Gmünd.